Herzlich willkommen!


Am Montag, 12.11. 2018, konnten Sie im CariTalk des Ortscaritasverbandes live und online Fragen zur Ausbildung und zu den Bildungsgängen stellen.

Dazu standen der Schulleiter und auch Schülerinnen und Schüler Rede und Antwort. Schauen Sie einfach mal rein.

Zum CariTalk geht's hier

Kollegium

Das Kollegium im Schuljahr 2018/2019

Menschen begleiten - Menschen begeistern

Vom Werdener Berg geht es an der großen Ludgerusbasilika links an den Krankenhäusern vorbei bis hin zu einem Rondell, in dessen Mitte die Statue Friedrich III. das gesamte Wohngebiet überwacht. Völlig unscheinbar wirken da die Schriftzüge "Johannes-Kessels-Akademie - Katholisches Berufskolleg" an drei Häusern der Ludgerusstraße.  Auffällig sind die rot-weißen Flammenkreuze der Caritas. Sie lassen den Trägerbezug des Berufskollegs erahnen. Und tatsächlich arbeitet das Berufskolleg unter dem Dach des Caritasverbandes für das Bistum Essen als eigener Verein, dem Johannes-Kessels-Akademie e.V., als Träger. Dieser betreibt ein weiteres Berufskolleg mit gleichem Namen in Gladbeck.

Betritt man das Hauptgebäude, das so manchem noch als Fortbildungszentrum der Caritas bekannt ist, wird es plötzlich lebendig und geschäftig. Im Foyer sitzen Gruppen von Schülerinnen und Schülern über ihren Laptops und gehen ihre Gruppenarbeit zur "Eingewöhnung" noch einmal durch, während zwei Schüler im sog. Reli-Café die letzten Brötchen vor der großen Pause schmieren. Denn zehn Minuten später wird es richtig wuselig. Dann kommen auch aus den anderen beiden Häusern die Schülerinnen und Schüler zusammen. Auch die Studierenden der Fachschule gesellen sich dazu und müssen, weil das Café doch recht klein ist, auf den anliegenden, teils bedachten Schulhof ausweichen. In Hochzeiten, wenn auch die "Teilzeitschülerinnen und -schüler" der Fachoberschule im Haus sind, sind es insgesamt 400 Personen, deren Wege sich hier kreuzen.

Man muss das System dieser Schulform kennen, um das Berufskolleg nicht mit der Berufsschule zu verwechseln. Denn das "Berufskolleg für Gesundheit und Soziales" vereinigt mehrere Schulformen in einer: hier im Essener Süden lassen sich Erzieherinnen und Erzieher in der Fachschule für Sozialpädagogik ausbilden. Im beruflichen Gymnasium können andere zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: auf dem Weg zum Erzieherexamen machen sie vorab ihre Allgemeine Hochschulreife, ihr Abitur. Andere arbeiten in der Fachoberschule auf die Fachhochschulreife hin und erwirken durch zusätzliche Praktika ihren Zugang zur Fachschule. Wieder andere besuchen zunächst die Berufsfachschule und haben nach ihrem Abschluss der Sozialassistentin oder des Sozialassistenten die Möglichkeit, an der Fachschule für Sozialpädagogik das Erzieherexamen abzulegen. So sind einige Schülerinnen und Schüler mehrere Jahre an der JKA und fühlen sich wie zuhause. "Eigentlich möchte man hier gar nicht mehr weg", sagt ein Schüler im Vorübergehen, "wir sind hier so etwas wie eine Familie - klein und fein".

Dass man nicht katholisch sein muss, um diese Schule besuchen zu dürfen, zeigt sich schon im Foyer und später auch auf den Gängen und in den Klassenräumen. Da begegnet einem die ein oder andere Muslima, für die es kein Problem ist, dass der Besuch des katholischen Religionsunterrichts verpflichtend ist. Die Schulgottesdienste in der benachbarten Luciuskirche und auch zu Weihnachten und zur Zeugnisvergabe in der altehrwürdigen Ludgerusbasilika zeigen ein ähnliches Bild. Auch die  Schulpastoral ist bunt und multikulti, ob in der Zeit der Besinnungstage in Taizé zu Ostern oder auf Norderney im Sommer oder beim Charity-Lauf der gesamten Schulgemeinde rund um den anliegenden Baldeneysee. Ebenso hat sich die Schulpastoral die finanzielle und personelle Unterstützung eines Kinderheims in Rumänien auf die Fahne geschrieben, denn alljährlich fahren Absolventinnen und Absolventen dorthin, um den Erlös der verschiedenen Projekte vor Ort zu übergeben. Stephan Schrader, Leiter der Schulpastoral, ist begeistert: "Es ist einfach unglaublich, wie sich die Jugendlichen für caritative Anliegen begeistern lassen.”

Befragt zum Credo der Schule sagt Schulleiter Georg Hengst: "Wenn man katholisch mit allumfassend übersetzt, ist es keine Frage, dass wir auch Jugendliche und junge Erwachsene anderer Bekenntnisse und Religionen aufnehmen. Was wir tun wollen, ist für die Sache begeistern - auch für die Sache Jesu. Wir wollen Menschen begeistern, andere zu begleiten, ob klein oder groß, in Kitas oder Seniorenheimen, in Jugend- oder Behinderteneinrichtungen. Wenn unsere Schüler und Studierenden dann wiederum andere Menschen begeistern können, haben wir unser Ziel erreicht."

Ausbildungen - kurz gefasst

Unsere Schule bietet gegenwärtig vier Ausbildungsgänge an, über die wir Sie unter dem Punkt "Ausbildungen" informieren:

  • Staatlich geprüfte/r Sozialassistentin/Sozialassistent
  • Staatlich anerkannte/r Erzieherin/Erzieher
  • Staatlich anerkannte/r Erzieherin/Erzieher und Abitur (AHR)
  • Fachhochschulreife (FHR) im Sozial- und Gesundheitswesen

Am Ende jeder Seite über die Ausbildungsgänge finden Sie eine Möglichkeit, sich eine Informationsbroschüre herunterzuladen.

Anmeldung

Auf der Seite Anmeldungen finden Sie alle Informationen für die Anmeldung für eine Ausbildung an unserer Schule.
Auch hier finden Sie am Ende der Seite die Möglichkeit, sich das Anmeldeformular herunterzuladen, das Sie dann in Ruhe zu Hause ausfüllen können und mit den anderen notwendigen Unterlagen der Schule zusenden können, oder Sie kommen in den Öffnungszeiten einfach selbst vorbei.

Termine
Wichtige Termine entnehmen Sie bitte unserem Termin-Kalender für das laufende Schuljahr